Monitoring von Teilentladungen an Starkstromkabeln

Die Mehrheit der während des Betriebs auftretenden Defekte in XLPE-Hochspannungskabeln kann dem Isolationssystem der Kabelgarnituren, Muffen und Endabschlüsse zugeordnet werden. Teilentladungen (TE) sind häufig Vorboten für ein Versagen der Isolation von Kabeln oder Kabelzubehör, was kostenintensive Reparaturen und längere Ausfallzeiten nach sich ziehen kann.
TE können das Ergebnis von inneren Schwachstellen in Kabelisolierungen wie Hohlräume, Risse oder Partikel, sein. Teilentladungen können auch durch eine Beschädigung des Energiekabels oder der Muffen und Endverschlüssen während deren Installation verursacht werden.

Diese lassen sich durch die Überwachung der Teilentladungsaktivität mittels geeigneter Sensoren über die gesamte Betriebsdauer des Kabelsystems gewinnen. Die Kabelendverschlüsse und Kabelmuffen repräsentieren hier die typischen TE-Messpunkte. Leistungsfähige Algorithmen zur Störsignalunterdrückung und TE-Quellenseparierung werden verwendet, um schädlichen TE-Ereignissen zuverlässig zu erkennen.

Teilentladungs-Monitoring kann auch temporär während der Inbetriebnahme von Kabelsystemen eingesetzt werden.

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