Stehspannungsprüfung

Die bei Stehspannungsprüfungen zum Einsatz kommenden Spannungen sind vorwiegend sinusförmige Wechselspannungen oberhalb der Nennspannung. Diese dielektrische Prüfung war ursprünglich eine Go-/No-Go-Prüfung, bei der das Prüfobjekt die Prüfung entweder bestand oder elektrisch zusammenbrach. Später wurden dann ausgefeiltere Diagnosewerkzeuge entwickelt. Mittlerweile ist die parallele Messung von Teilentladungen zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Prüfarsenals geworden. Die parallele Messung verhilft zu mehr Sicherheit bei der Stehspannungsprüfung und erbringt ausführlichere Informationen zum Zustand der Isolierung.

Expertenempfehlung

Hochspannungs-Resonanzprüfsystem

Dieses Prüfsystem ist so ausgelegt, dass es mit dem Spannungswandler der GIS einen Resonanzkreis bildet, der dann als komfortable Schnittstelle für die Hochspannungsprüfungen, z. B. bei der Inbetriebnahme oder nach Erweiterungen, genutzt wird. Damit dieses System funktioniert, muss der Spannungswandler Ihrer GIS bestimmte Leistungsanforderungen hinsichtlich des Querschnitts des Sekundärwicklungsdrahts und der Isolierung der Sekundärwindung erfüllen. Bei Siemens heißen solche Spannungswandler „Power VTs“. 

Vorteile dieser Lösung

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Mittelspannungs-Resonanzprüfsystem

Das Mittelspannungs-Resonanzprüfsystem ist darauf ausgelegt, mit der kapazitiven Last des Mittelspannungs-GIS einen Resonanzkreis zu bilden. Das System bietet einen kompakten Prüfaufbau für Stehspannungsprüfungen an MS-GIS mit Spannungswerten von bis zu 36 kV und kann Prüfspannungen von bis zu 70 kV ausgeben.

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270-kV-Resonanzprüfsystem

Dieses System bietet eine maximale Prüfspannung von 270 kV. Es besteht aus einem Hochspannungs-Resonanzprüfsystem, einem zusätzlichen CPC 100 und der Option CPC Sync.

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