Das CMC 500: Der neue Benchmark
für Personensicherheit

 

Das CMC 500 setzt neue Maßstäbe in der elektrischen Prüftechnik. Es überzeugt durch Leistung und Präzision, automatische Prüfabläufe und Vielseitigkeit. Besonders hervorzuheben sind jedoch die fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen, die einen neuen Industriestandard für die Personensicherheit etablieren.

Dieser Fokus auf Sicherheit ist kein Zufall, denn mit der zunehmenden Elektrifizierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche steigen auch die Anforderungen an die Schutzmechanismen. Besonders bei der Prüfung elektrischer Energie- und Schutzsysteme, wo hohe Spannungen und komplexe Abläufe aufeinandertreffen, sind Techniker:innen einem erhöhten Risiko durch elektrische Gefahren ausgesetzt. Deshalb ist die Sicherheit in der Welt der elektrischen Prüftechnik der Maßstab, an dem sich jedes Prüfgerät messen lassen muss.

Sicherheitsfunktionen, die Maßstäbe setzen

Innovative Sicherheitsfunktionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur die Personensicherheit erhöhen, sondern auch den effizienten Ablauf nicht behindern.

Statusleuchte

Die Statusleuchte des CMC 500 zeigt an, ob die Ausgänge des Prüfgeräts spannungsfrei oder potentialbehaftet sind, und sorgt so für zusätzliche Sicherheit. Dies ist besonders bei der Prüfung von Betriebsmitteln mit hoher Induktivität wichtig, da hierbei gefährliche Energien zurückbleiben können.


Betriebsmodustaster

Mit dem Betriebsmodustaster des CMC 500 lassen sich die Signalausgänge bei eingeschaltetem Gerät spannungsfrei schalten. So kann gefahrlos am Prüfaufbau gearbeitet werden, ohne dass das Gerät komplett ausgeschaltet werden muss. Eine Wiederverbindung zwischen Prüfgerät und Prüfsoftware ist somit nicht notwendig.


Verriegelungsschlüssel

Durch das Abziehen des Verriegelungsschlüssel (INTERLOCK-Schlüssel) am CMC 500 wird eine unbeabsichtigte oder unbefugte Aktivierung verhindert. So bleibt die Sicherheit auch bei Arbeiten außerhalb des Sichtfelds gewährleistet. Nach dem Wiedereinstecken ist das Gerät sofort wieder einsatzbereit.


Safety Link

Über den Safety Link kann das CMC 500 mit Not-Aus-Tastern samt Sicherheitsleuchte erweitert werden – direkt und ohne externe Spannungsversorgung. So wird gute Sichtbarkeit, leichter Zugang und ein Prüfaufbau gemäß EN 50191 ermöglicht. Die integrierte Sicherheitsleuchte der Not-Aus-Taster zeigt den Status der verbundenen Geräte im Safety Link an.

Hinweis: Die erweiterbaren Not-Aus-Taster sind bald verfügbar.

Weiterführende Informationen zum Thema „Personensicherheit“
 

Was sind typischen Gefahren bei der Prüfung?

Gefahren aus der Umgebung:

  • Sicht & Zugang: Prüfstellen sind oft schwer einsehbar. Das erhöht das Risiko, dass Personenunbemerkt in Gefahrenbereiche gelangen und Notfälle zu spät erkannt werden.
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  • Systemfehler: Wird ein ganzes System geprüft, können defekte Komponenten unvorhersehbare Reaktionen auslösen – etwa fehlerhafte Schutzrelais mit falschen Signalen.
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  • Fremdeinwirkungen: Da oft mehrere Personen im gleichen Arbeitsbereich tätig sind, könnenpotenzielle Gefahren durch Fehlkommunikation oder unbeabsichtigte Aktivierungen entstehen.
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Gefahren aus der Umgebung:

  • Stromschlag: Prüfgeräte liefern hohe Spannungen. Vor Arbeiten muss das Prüfgerät (oder dessen Ausgänge) vom Netz getrennt sein. Ebenso gilt es Sicherheitsstecker zu nutzen und dierichtige Reihenfolge beim Anschließen zu beachten.
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  • Verkabelungsfehler: Viele Kabel erschweren die Übersicht. Fehler können zu Schäden oder Verletzungen führen, weshalb Präzision entscheidend ist.
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  • Fehlerhafte Erdung: Ein unterbrochener Schutzleiter gefährdet Personen und Geräte. Zusätzliche Erdung ist Pflicht.
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  • Ablauffehler: Zeitdruck kann zu unsicheren Handlungen verleiten wie z. B. Umverdrahtung beieingeschaltetem Gerät.
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  • Messfehler: Kalibrierung kann durch Alterung oder Umwelteinflüsse ungenau werden.Regelmäßige Überprüfung ist nötig.
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Wie sieht Personensicherheit in der Praxis aus?

In der Praxis kommen Sicherheitsmaßnahmen zur Anwendung, die häufig aus Normen abgeleitet und durch betriebliche Vorgaben ergänzt werden. Typische Maßnahmen sind z. B: Arbeitsanweisungen, Sicherheitsschulungen, Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Gefährdungsbeurteilungen, Sicherheitskennzahlen.

Besonders etabliert sind auch die „5 Sicherheitsregeln“ für Arbeiten an elektrischen Anlagen:

1. Freischalten
Alle Anlagenteile müssen vollständig vom Netz getrennt werden – inklusive möglicher Rückspannungen.

2. Gegen Wiedereinschalten sichern
Schaltgeräte sichern, z. B. mit Verriegelungen oder Warnschildern, um unbeabsichtigtes Einschalten zuverhindern.

3. Spannungsfreiheit feststellen
Mit geeigneten Geräten an jedem Leiter prüfen, ob keine Spannung anliegt – auch durch Rückspeisung oder Prüfgeräte.

4. Erden und kurzschließen
Zuerst mit der Erdungsanlage verbinden, dann mit dem Anlagenteil. Alle Verbindungen müssen sicheren Kontakt gewährleisten und kurzschlussfest sein.

5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
Spannungsführende Teile in der Nähe sichern oder abschranken, wenn sie nicht spannungsfreigeschaltet werden können.

Was sind die relevanten Normen für Personensicherheit?

Sicherheitsnormen sind zentral für die Entstehung von Personensicherheit bei der Entwicklung von Prüfgeräten. Besonders relevant sind IEC 61010-1, ISO 13849-1 (mit IEC 61508-3) und EN 50191.

IEC 61010-1: Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte
Die IEC 61010-1 legt allgemeine Sicherheitsanforderungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte fest, um Gefährdungen für Benutzer:innen und die Umgebung zu minimieren. Dazu werden u.a. Schutzmaßnahmen gegen elektrische, mechanische und thermische Gefährdungen sowie gegeneine Brandausbreitung, die von einem Gerät ausgehen können, vorgeschrieben.

ISO 13849-1 – Funktionale Sicherheit
Diese Norm beschreibt, wie sicherheitsrelevante Steuerungsteile (einschließlich Software) gestaltet werden müssen. Das Ziel besteht darin, die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Fehler zu minimieren. Die Norm wird durch IEC 61508-3 für Software ergänzt. Sie gilt technologieunabhängig, d. h. für elektrische, mechanische oder hydraulische Systeme.

EN 50191 – Errichten und Betreiben elektrischer Prüfanlagen
Diese europäische Norm regelt Aufbau und Betrieb elektrischer Prüfanlagen. Sie enthält u.a. Vorgaben zu Schutzmaßnahmen, Personal, Prüfabläufen und z. B. zur Signalisierung mit Lampenzuständen (rot/grün) für Betriebszustände.

 

Das CMC 500 definiert Sicherheit in der elektrischen Prüftechnik neu. Ausgestattet mit TÜV-zertifizierten Sicherheitsfunktionen nach internationalen Normen bietet es ein Höchstmaß an Schutz – zuverlässig und geprüft.

Durchdachte Features wie die Statusleuchte, der Betriebsmodustaster, der Verriegelungsschlüssel und der Safety Link sorgen dafür, dass Personensicherheit nicht nur gewährleistet, sondern intelligent in den Prüfprozess integriert wird – ohne Kompromisse bei Effizienz oder Bedienkomfort.

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Der Podcast zum Thema

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