CMC 430 mit LLX1: Prüfen von Schutzgeräten mit Sensoreingängen leichtgemacht

14. Juni 2019

Menschen haben manchmal überraschende Talente: So kann Jakob Siemayr, unser Produktmanager für CMC-Zubehör, nicht nur hervorragend mit innovativen Ideen und praktischen Lösungen jonglieren, sondern auch tatsächlich mit allerlei Gegenständen.

Sein jüngstes Projekt war die Realisierung eines CMC 430-Zubehörs, womit sich Schutz- und Messgeräte prüfen lassen, die über Kleinsignaleingänge den Anschluss von Strom- und Spannungssensoren ermöglichen.

Der Hintergrund: Digitale Schutzgeräte haben, im Gegensatz zu ihren elektromechanischen Vorgängern, keine besonderen Leistungsanforderungen an Strom- und Spannungswandler. In Mittelspannungsanlagen, wo sich Schutzgeräte und Primärbetriebsmittel in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, kommen deshalb immer öfter leistungsarme Strom- und Spannungssensoren zum Einsatz.

Die Simulation der Stromsensoren stellt spezielle Anforderungen an eine Prüflösung:

  • Wie bei Spannungssensoren muss das Prüfsignal im Kleinspannungsbereich (mV bis V) liegen.
  • Stromsensoren haben eine hohe Linearität für einen breiten Anwendungsbereich. Eine Prüflösung muss in der Lage sein, diesen großen Dynamikbereich abzudecken.
  • Bei Rogowski-Spulen ist das Ausgangssignal proportional zur ersten Ableitung des Primärstroms. Eine Prüflösung muss dies entsprechend simulieren können, sowohl für eingeschwungene Sinus-Größen als auch bei transienten Vorgängen.

Zusätzlich bedingt der Anschluss an Schutzgeräte meist gerätespezifische Steckverbinder. Die neue Zubehöreinheit LLX1, die an die Expansion Ports des CMC 430 angeschlossen wird, deckt sämtliche Anforderungen ideal ab. Dank des flexiblen Zubehörs konnte der Anwendungsbereich des CMC 430 somit nochmals sinnvoll erweitert werden.

Zur LLX1 Produktseite

PS: Obwohl das LLX1 sehr robust konzipiert ist, möchten wir ambitionierten Anfängern doch eher Jonglierbälle zur Übung empfehlen. :)

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