A/H1 N NHF/CAR 1n/X2 V 1a/X1 FSC C1 Lcomp C2 A/H1 N NHF/CAR 1n/X2 V 1a/X1 FSC C1 Lcomp C2 Kapazitäten gewisse Voraussetzungen im Design des CVTs gegeben sein. Mit der Bestimmung der einzelnen Kapazitäten, zusammen mit der Genauigkeitsmessung des VOTANO 100, lassen sich nun tiefergreifendere Diagnosen des Betriebsmittels erstellen, da nun auch der Zustand des kapazitiven Stapels bestimmt werden kann. Die Werte von C1 und C2 zu bestimmen ist dabei sehr wichtig, da die Kapazität C1 sehr viel kleiner ist, als die Kapazität C2, sodass eine Zustandsverschlechterung in der Kapazität C1 mit konventionellen Messmethoden mitunter leicht unerkannt bleiben kann. Mit der neuen Messmethode kann jede Veränderung der Kapazitäten C1 und C2 unabhängig vom CVT-Design detektiert werden, indem die gemessenen Kapazitätswerte mit den Werten früherer Messungen bzw. mit den Herstellerangaben dieser Werte verglichen werden. Vergleichsmessungen dieser Art und die daraus resultierenden Trendkurven stellen daher einen wichtigen zusätzlichen Indikator für die Zustandsqualität des CVTs dar. Das Modell für CVTs wurde stetig verbessert. Es waren bereits Forschungen dazu betrieben, Messungen durchgeführt und auch einige wissenschaftliche Arbeiten verfasst worden. Die Untersuchungen zeigten zum Beispiel, dass das kapazitive Verhältnis auch über Frequenzmessungen bestimmt werden könnte. Das inspirierte uns auch für die Bestimmung der einzelnen Kapazitätswerte an andere Messmethoden zu denken. Es kam uns der Gedanke, Kurzschlussimpedanz-Messungen in Betracht zu ziehen. Die Kurzschlussimpedanz lässt sich über Strom und Spannung berechnen, wenn man primärseitig kurzschließt und sekundärseitig Strom einspeist. So müsste es doch möglich sein, dachten wir, über zwei separate Kurzschlussimpedanz-Messungen zu einem Gleichungssystem zu gelangen, welches dann mathematisch gelöst werden könnte. Grundsätzlich kann man für diese Messung an zwei Punkten kurzschließen – am „Neutral High Frequency“-Terminal (NHF) und an der Hochspannung. In der ersten Messung wird NHF geerdet um die Kurzschlussimpedanz von C2 für unterschiedliche Frequenzen zu ermitteln (Grafik 2). Danach wird eine zweite Messung durchgeführt, bei der zusätzlich der Hochspannungsteil geerdet wird, sodass C1 parallel zu C2 liegt, um die Kurzschlussimpedanz über die Frequenz zu bestimmen (Grafik 3). Die Messung über die Frequenz liefert zusätzlich auch eine Resonanzfrequenz mit welcher sich dann ein Gleichungssystem ergibt. »Zwar konnte das GesamtÜbersetzungsverhältnis eines CVTs ermittelt werden, doch von dessen kapazitiven Spannungsteilern konnte lediglich das Verhältnis der beiden Kapazitäten zueinander bestimmt werden, nicht aber deren einzelne Werte.« Grafik 2: Messaufbau für erste Kurzschlussimpedanz Grafik 3: Messaufbau für zweite Kurzschlussimpedanz 40
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