OMICRON Magazin

Magazin | Ausgabe 1 2024 Wenn sich das große Eingangstor zum OMICRON Service Hub in Klaus, Österreich öffnet und in einer geschmeidigen Bewegung nach oben fährt, erinnert es beinahe an einen schweren Bühnenvorhang. Zugleich strömen zahlreiche gelbe Boxen auf die als Laderampe getarnte Tanzfläche und nehmen ihre Positionen ein. Der Choreograf dieses Prüfgeräte-Balletts heißt Roman Novak und zusammen mit seinem Team bringt er diese Show jetzt auf Welttournee. Als Anfang 2021 der erste OMICRON Service Hub an unserem Hauptsitz in Klaus eröffnete, war zwar weder Tschaikowski zu hören noch zählte jemand mit dem berühmten „Und einszwei-drei …“ den Takt mit. Dennoch gleicht die Präzision, mit der sämtliche Prozesse geplant und koordiniert wurden, einer komplexen Choreografie. Alles musste perfekt aufeinander abgestimmt sein, sodass ein effizienter und reibungsloser Gesamtablauf entstehen konnte. Ziel dieses Unterfangens war es, einen One-Stop-Shop für sämtliche Service- und Reparaturanfragen zu schaffen. Gleichzeitig sollten das Hub-Design und die Learnings aus diesem Pilotprojekt als Blaupause für weitere Standorte dienen. Knapp drei Jahre später ist die Testphase abgeschlossen und das Service-HubKonzept wird weltweit ausgerollt. SCHWANENSEE MIT PRÜFGERÄTEN Wir eröffnen weltweit neue Service Hubs für Sie. Fokus auf Servicequalität „Eines der wichtigsten Ziele bei der Konzeption der Service Hubs war es, Service-­ Aufträge schneller und effizienter abwickeln zu können. Um das zu ermöglichen, mussten die Hubs vollkommen unabhängig vom Tagesgeschäft agieren. Auch unternehmensweite Großprojekte sollten keine Auswirkungen auf die Hubs haben, sodass unsere Kund:innen stets gleichbleibende Servicequalität erwarten können“, erzählt Roman, Verantwortlicher des Service Hubs in Klaus. „Wir arbeiten autonom. Unser Team kümmert sich nicht nur um die technische Durchführung aller Services, sondern auch um die gesamte Abwicklung. Von der Auftragsabklärung bis zur Logistik – egal, ob es sich um eine Kalibrierung, eine Adjustierung, eine Reparatur oder einen individuellen Service-Auftrag handelt. Auch um Rückfragen kümmern wir uns selbst. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass ein Prüfgerät ohne Fehlerbeschreibung bei uns eintrifft. Dann halten wir Rücksprache mit den Kund:innen, um das Gerät so schnell wie möglich wieder einsatzfähig zu machen. Von ihrer Ankunft bis zum Rückversand verbringen Geräte durchschnittlich fünf Werktage bei uns im Hub.“ Globaler Standard, lokaler Service Ermöglicht wird diese rasche Serviceleistung vor allem durch gezielte Standardisierung. Wie bei einer gut durchdachten 14

RkJQdWJsaXNoZXIy NTkxNzY=