In dieser Folge von „Energy Talks“ spricht Moderator Simon Rommer mit seinem Kollegen Jaron Stammler, Berater für OT-Cyber Security bei OMICRON, darüber, wie Risikobewertungen zur OT-Cyber Security in der Energiewirtschaft durchgeführt werden. Ausgehend von aktuellen Erfahrungen in Umspannwerken und Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) erläutern sie, wie solche Bewertungen in der Praxis initiiert, strukturiert und durchgeführt werden.

Die Diskussion verdeutlicht die Kluft zwischen Theorie und Praxis, insbesondere wenn Bewertungen aufgrund regulatorischer oder projektbezogener Einschränkungen erst spät im Projektlebenszyklus durchgeführt werden. Jaron erläutert die Grundlagen der Risikobewertung gemäß IEC 62443-3-2, darunter die Systemabgrenzung, die Risikoidentifizierung sowie die Zonen- und Leitungsmodellierung, und geht dabei auch auf häufige Herausforderungen wie fehlende Dokumentation und eingeschränkte Verfügbarkeit der Beteiligten ein.

Das Gespräch unterstreicht, dass Cyber Security ein fortlaufender Prozess ist und dass effektive Bewertungen umsetzbare Erkenntnisse, priorisierte Risiken und praktische, auf jedes Projekt zugeschnittene Risikominderungsstrategien liefern.

Weitere Informationen zu Sicherheitsrisikobewertungen
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„Wir werden meist bereits in der Bauphase hinzugezogen, in der das Thema Sicherheit oft erst im Nachhinein berücksichtigt wird, obwohl es gesetzlich vorgeschrieben ist und vom Investor oder dem zukünftigen Eigentümer der Betriebsmittel gefordert wird. Und genau hier wird es kompliziert.“

Jaron Stammler

Berater für Cyber Security im Bereich OT, OMICRON

„PD-Prüfung – Auf jeden Fall machen! Das wäre mein Rat an alle Kunden da draußen“

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