Prüfung und Monitoring von Diagnosegeräten

Rotierende Maschinen – von Turbogeneratoren bis hin zu Industriemotoren – sind für die Energiewertschöpfungskette von entscheidender Bedeutung. Konstante Belastungen führen zu einer Verschlechterung der Isolierung, was häufig unsichtbare Fehler zur Folge hat. Ohne frühzeitige Erkennung führen diese Probleme zu kostspieligen Ausfällen oder katastrophalen Schäden. Wir stellen Ihnen Diagnosedaten aus Offline-Prüfungen und Online-Monitoring zur Verfügung, damit Sie die Bewertung des Zustands Ihrer Maschinen durchführen können. Unsere Lösungen helfen Wartungsteams dabei, Risiken zu managen, die Sicherheit zu gewährleisten und die langfristige Zuverlässigkeit zu erhalten.

Herausforderungen

Die Zukunft rotierender Betriebsmittel sichern

Verfügbarkeit vs. veraltete Infrastruktur

Wirkungsgrad und Kosten sind Überlebensstrategien. Mit zunehmendem Alter der Maschinen löst die zustandsorientierte Wartung veraltete, zeitbasierte Methoden ab, um Betriebsmittel mit hohem Risiko vorrangig zu behandeln und so die Leistungsfähigkeit ohne Ausfallzeiten sicherzustellen.

Entwicklung der Rechtsvorschriften

Sicherheitsnormen und Netzstandards verlangen mittlerweile einen dokumentierten Zustand der Betriebsmittel. Reproduzierbare Daten belegen die Einhaltung der Vorschriften und dienen Maschinenbetreibern als Wettbewerbsvorteil, da sie die zukünftige Zuverlässigkeit der Maschinen gewährleisten.

Neue Risiken

Der Betrieb von Maschinen an ihren Grenzen erhöht die Belastung und führt zu Isolationsfehlern. Verborgene Mängel verursachen kostspielige Ausfälle. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um den Gewinn zu sichern und katastrophale Ausfälle zu vermeiden.

Prüfverfahren

Bewährte Methoden, normkonform

Unsere Lösungen unterstützen eine Vielzahl von Prüf- und Monitoring-Methoden für rotierende Maschinen. Standardisierte Arbeitsabläufe führen die Benutzer:innen durch die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung und reduzieren so die Komplexität und das Fehlerrisiko.

Unterstützte Prüfverfahren

12+

Anwendbare internationale Normen

12+

Zeitersparnis

15–30 %

Rückverfolgbarkeit

100 %

Prüfverfahren und Prüflösungen für Maschinen

Messung von Kapazität, Verlustfaktor und Leistungsfaktor (Tan Delta)

Messung von Kapazität, Verlustfaktor und Leistungsfaktor (Tan Delta)

Die Messung der Kapazität und der Verlust-/des Leistungsfaktors (Tan Delta) ist eine Offline-AC-Prüfung, bei der die Hauptisolierung durch Messung des Verhältnisses von ohmschen Verlusten zu kapazitivem Strom bewertet wird. Sie dient als umfassender „Zustandscheck“ zur Erkennung von allgemeiner Alterung, thermischer Zersetzung, Feuchtigkeit und Delaminierung und ermöglicht eine Trendanalyse über die gesamte Lebensdauer der Isolierung. Die Prüfung wird während Wartungsstillständen gemäß der Norm der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) 60034-27-3 oder IEEE 286 unter Verwendung von Geräten wie unserem CPC 100 mit CP TD12/15 und dem optionalen CP CR600 oder unserer TANDO 700-Prüflösung durchgeführt.

Offline TE-Messung

Offline Teilentladungsmessung

Die Offline-Teilentladungsmessung (TE-Messung) ist ein empfindliches Diagnoseverfahren zur Erkennung lokaler Isolationsfehler wie Hohlräumen, Delaminationen, Verschleiß halbleitender Schichten oder Oberflächenentladungen in Ständerwicklungen. Durch die Einspeisung von Spannung aus einer externen Quelle kann die Maschine hochfrequente Impulse, die durch diese Fehler entstehen, bereits in einem frühen Stadium erfassen. Einzigartige PRPD-Muster helfen Experten dabei, bestimmte Fehler nach ihrem Dringlichkeitsgrad zu klassifizieren. Die TE-Messung wird unter Verwendung von Messsystemen wie unserem MPD 800-System bei Werksprüfungen, Inbetriebnahmen und Wartungen gemäß den Normen der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) 60034-27-1, IEEE 1434 und IEC 60270 durchgeführt, um eine hochwertige Isolierung sicherzustellen.

TE-Monitoring

TE-Monitoring

Online-Teilentladungsüberwachung (TE-Monitoring) erfasst die Isolationsqualität kontinuierlich unter realen Betriebsbedingungen – wie elektromagnetischen Kräften und thermischen Zyklen –, die durch Offline-Tests nicht nachgestellt werden können. Durch die Erkennung von Verschlechterungen in Echtzeit ermöglicht dieser Ansatz eine proaktive, zustandsorientierte Instandhaltung, die ungeplante Ausfallzeiten minimiert und kostspielige Ständerausfälle verhindert. Durch den Einsatz fest installierter Sensoren zur Erfassung hochfrequenter Impulse erkennt die TE-Überwachung belastungsabhängige Defekte wie lose Spulen und Verunreinigungen am Wickelkopf. Sie ermöglicht eine zustandsorientierte Wartung gemäß Normen wie IEC 60034-27-2 zur Erfassung von Verschleißraten. Wir empfehlen MONTESTO 200 für mobile, temporäre Überwachungs-„Stichproben“ oder unser PARAGEMO 400 für das permanente 24/7-Monitoring Ihrer kritischsten Generatoren und Motoren.

IR- und PI-Messung

Messung des Isolationswiderstands (IR) und des Polarisationsindex (PI)

Messungen des Isolationswiderstands (IR) und des Polarisationsindex (PI) sind grundlegende Offline-Prüfungen für die Hauptisolierung. Der IR misst den Widerstand unter DC-Spannung, um Oberflächenfeuchtigkeit und Verunreinigungen festzustellen, während der PI – das Verhältnis dieses Widerstands nach 10 Minuten zu dem nach einer Minute – die Isolationspolarisation bewertet. Diese Prüfungen decken schwerwiegende Isolationsprobleme auf und liefern vor dem Einschalten ein „Go/No-Go“-Signal. Sie werden jährlich oder nach Wartung einer Maschine gemäß der Norm IEC 60034-27-4 oder IEEE 43 durchgeführt. Für diese Analyse empfehlen wir unser DIRANA-System, das hochpräzise Messwerte liefert.

EL CID-Prüfung

Streuflussmessung (EL CID) am Ständer

Die Streuflussmessung (EL CID) am Ständer ist eine offline durchgeführte elektromagnetische Prüfung, bei der die Isolierung zwischen den Ständerlamellen bei niedrigen Magnetflusswerten geprüft wird. Dabei wird ein Sensorkopf entlang der Nuten bewegt, welcher Stellen mit - durch Kurzschlüsse verursachten - erhöhtem Streufluss erkennt. Diese Prüfung ist einfacher einzurichten als eine Prüfung mit hohem magnetischen Fluss und identifiziert zuverlässig Heißstellen, die den Kern zum Schmelzen bringen könnten. Für die Prüfung, die alle 5–10 Jahre oder nach einem größeren Ereignis, wie z. B. einer Neuwicklung oder einer Reparatur durchgeführt wird, ist das CPC 100 mit seiner Erweiterung zur Messung des Ständerkerns unsere empfohlene automatisierte Mapping-Lösung. Zu den relevanten Normen gehören IEEE 62.2 oder IEEE 56.

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Messung von Kapazität, Verlustfaktor und Leistungsfaktor (Tan Delta)

Die Messung der Kapazität und der Verlust-/des Leistungsfaktors (Tan Delta) ist eine Offline-AC-Prüfung, bei der die Hauptisolierung durch Messung des Verhältnisses von ohmschen Verlusten zu kapazitivem Strom bewertet wird. Sie dient als umfassender „Zustandscheck“ zur Erkennung von allgemeiner Alterung, thermischer Zersetzung, Feuchtigkeit und Delaminierung und ermöglicht eine Trendanalyse über die gesamte Lebensdauer der Isolierung. Die Prüfung wird während Wartungsstillständen gemäß der Norm der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) 60034-27-3 oder IEEE 286 unter Verwendung von Geräten wie unserem CPC 100 mit CP TD12/15 und dem optionalen CP CR600 oder unserer TANDO 700-Prüflösung durchgeführt.

Offline Teilentladungsmessung

Die Offline-Teilentladungsmessung (TE-Messung) ist ein empfindliches Diagnoseverfahren zur Erkennung lokaler Isolationsfehler wie Hohlräumen, Delaminationen, Verschleiß halbleitender Schichten oder Oberflächenentladungen in Ständerwicklungen. Durch die Einspeisung von Spannung aus einer externen Quelle kann die Maschine hochfrequente Impulse, die durch diese Fehler entstehen, bereits in einem frühen Stadium erfassen. Einzigartige PRPD-Muster helfen Experten dabei, bestimmte Fehler nach ihrem Dringlichkeitsgrad zu klassifizieren. Die TE-Messung wird unter Verwendung von Messsystemen wie unserem MPD 800-System bei Werksprüfungen, Inbetriebnahmen und Wartungen gemäß den Normen der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) 60034-27-1, IEEE 1434 und IEC 60270 durchgeführt, um eine hochwertige Isolierung sicherzustellen.

TE-Monitoring

Online-Teilentladungsüberwachung (TE-Monitoring) erfasst die Isolationsqualität kontinuierlich unter realen Betriebsbedingungen – wie elektromagnetischen Kräften und thermischen Zyklen –, die durch Offline-Tests nicht nachgestellt werden können. Durch die Erkennung von Verschlechterungen in Echtzeit ermöglicht dieser Ansatz eine proaktive, zustandsorientierte Instandhaltung, die ungeplante Ausfallzeiten minimiert und kostspielige Ständerausfälle verhindert. Durch den Einsatz fest installierter Sensoren zur Erfassung hochfrequenter Impulse erkennt die TE-Überwachung belastungsabhängige Defekte wie lose Spulen und Verunreinigungen am Wickelkopf. Sie ermöglicht eine zustandsorientierte Wartung gemäß Normen wie IEC 60034-27-2 zur Erfassung von Verschleißraten. Wir empfehlen MONTESTO 200 für mobile, temporäre Überwachungs-„Stichproben“ oder unser PARAGEMO 400 für das permanente 24/7-Monitoring Ihrer kritischsten Generatoren und Motoren.

Messung des Isolationswiderstands (IR) und des Polarisationsindex (PI)

Messungen des Isolationswiderstands (IR) und des Polarisationsindex (PI) sind grundlegende Offline-Prüfungen für die Hauptisolierung. Der IR misst den Widerstand unter DC-Spannung, um Oberflächenfeuchtigkeit und Verunreinigungen festzustellen, während der PI – das Verhältnis dieses Widerstands nach 10 Minuten zu dem nach einer Minute – die Isolationspolarisation bewertet. Diese Prüfungen decken schwerwiegende Isolationsprobleme auf und liefern vor dem Einschalten ein „Go/No-Go“-Signal. Sie werden jährlich oder nach Wartung einer Maschine gemäß der Norm IEC 60034-27-4 oder IEEE 43 durchgeführt. Für diese Analyse empfehlen wir unser DIRANA-System, das hochpräzise Messwerte liefert.

Streuflussmessung (EL CID) am Ständer

Die Streuflussmessung (EL CID) am Ständer ist eine offline durchgeführte elektromagnetische Prüfung, bei der die Isolierung zwischen den Ständerlamellen bei niedrigen Magnetflusswerten geprüft wird. Dabei wird ein Sensorkopf entlang der Nuten bewegt, welcher Stellen mit - durch Kurzschlüsse verursachten - erhöhtem Streufluss erkennt. Diese Prüfung ist einfacher einzurichten als eine Prüfung mit hohem magnetischen Fluss und identifiziert zuverlässig Heißstellen, die den Kern zum Schmelzen bringen könnten. Für die Prüfung, die alle 5–10 Jahre oder nach einem größeren Ereignis, wie z. B. einer Neuwicklung oder einer Reparatur durchgeführt wird, ist das CPC 100 mit seiner Erweiterung zur Messung des Ständerkerns unsere empfohlene automatisierte Mapping-Lösung. Zu den relevanten Normen gehören IEEE 62.2 oder IEEE 56.

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SFRA

Sweep-Frequenzganganalyse (SFRA)

Die Sweep-Frequenzganganalyse (SFRA) deckt verborgene Wicklungsfehler auf. Diese Offline-Diagnosemethode hat eine hohe Empfindlichkeit und erkennt Windungs-zu-Windungs-Kurzschlüsse, die bei Gleichstrom-Prüfungen und anderen Methoden möglicherweise übersehen werden. Sie ist entscheidend für die Durchführung von Werksprüfungen an kleineren Maschinen oder an Rotorwicklungen größerer Generatoren und Motoren. Sie deckt Wicklungsschlüsse und Erdschlüsse auf. Für eine vollständige Analyse empfehlen wir unser FRANEO 800, das mit seinem branchenführenden Dynamikbereich selbst kleinste strukturelle Veränderungen erkennt.

Stehspannungsprüfung

Stehspannungsprüfung, Überspannungsprüfung oder Hi-Pot-Messung

Die Stehspannungsprüfung (auch als Überspannungsprüfung oder Hi-Pot-Messung bezeichnet) ist ein Offline-Belastungstest für rotierende Maschinen, bei dem es um das Bestehen oder Nichtbestehen geht. Durch Anlegen einer oberhalb des Nennwertes liegenden Wechsel- oder Gleichspannung an die Ständer- oder Rotorwicklungen wird die Durchschlagfestigkeit überprüft und sichergestellt, dass die Isolierung Betriebsüberspannungen standhalten kann. Dadurch werden kritische Schwachstellen aufgedeckt, die zu Erdschlüssen führen könnten. Die Prüfung wird während der Werksabnahmeprüfung, der Abnahmeprüfung vor Ort oder nach Wartungsarbeiten gemäß den Normen der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) 60034-1 oder IEEE 62.2 unter Verwendung von Geräten wie unserem CPC 100 mit CP TD12/15 und dem optionalen CP CR600 durchgeführt.

Messung von Gleichstrom-Wicklungs- und Kontaktwiderständen

Messung des Gleichstrom-Wicklungswiderstands (µΩ), Messung des Kontaktwiderstands

Gleichstrom-Wicklungs- und Kontaktwiderstandsmessungen sind Offline-Messungen zur Überprüfung der Unversehrtheit der Kupferleiter von Ständer und Rotor. Durch das Einspeisen eines stabilen Gleichstroms lassen sich schlechte Verbindungen, korrodierte Muffen oder gebrochene Litzen erkennen, die zu lokaler Überhitzung führen können. Diese hochpräzise Prüfung gewährleistet die elektrische Durchgängigkeit und beugt Isolationsfehlern vor. Diese Messungen werden mit Hochstromeinspeisungen unter Verwendung von Geräten wie unserem CPC 100 während der Erstinbetriebnahme (SAT) oder der Wartung gemäß der Norm IEC 60034-1 durchgeführt.

Polimpedanzmessung

Messung der Polimpedanz

Die Polimpedanzmessung ist ein Offline-Wechselstrom-Diagnoseverfahren zur Erkennung von Windungsschlüssen in Rotorwicklungen. Dabei wird eine Impedanzasymmetrie festgestellt, indem eine Wechselspannung an den Rotor angelegt und der Strom sowie der Spannungsabfall an jedem Pol gemessen werden. Eine niedrigere Impedanz deutet auf kurzgeschlossene Windungen hin, die zu thermischen Problemen und/oder magnetischen Ungleichgewichten führen können. Die Messung wird im Rahmen von Generalüberholungen durchgeführt; unser CPC 100-Gerät eignet sich ideal für eine stabile Wechselstromversorgung und die automatisierte Datenerfassung. 

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Sweep-Frequenzganganalyse (SFRA)

Die Sweep-Frequenzganganalyse (SFRA) deckt verborgene Wicklungsfehler auf. Diese Offline-Diagnosemethode hat eine hohe Empfindlichkeit und erkennt Windungs-zu-Windungs-Kurzschlüsse, die bei Gleichstrom-Prüfungen und anderen Methoden möglicherweise übersehen werden. Sie ist entscheidend für die Durchführung von Werksprüfungen an kleineren Maschinen oder an Rotorwicklungen größerer Generatoren und Motoren. Sie deckt Wicklungsschlüsse und Erdschlüsse auf. Für eine vollständige Analyse empfehlen wir unser FRANEO 800, das mit seinem branchenführenden Dynamikbereich selbst kleinste strukturelle Veränderungen erkennt.

Stehspannungsprüfung, Überspannungsprüfung oder Hi-Pot-Messung

Die Stehspannungsprüfung (auch als Überspannungsprüfung oder Hi-Pot-Messung bezeichnet) ist ein Offline-Belastungstest für rotierende Maschinen, bei dem es um das Bestehen oder Nichtbestehen geht. Durch Anlegen einer oberhalb des Nennwertes liegenden Wechsel- oder Gleichspannung an die Ständer- oder Rotorwicklungen wird die Durchschlagfestigkeit überprüft und sichergestellt, dass die Isolierung Betriebsüberspannungen standhalten kann. Dadurch werden kritische Schwachstellen aufgedeckt, die zu Erdschlüssen führen könnten. Die Prüfung wird während der Werksabnahmeprüfung, der Abnahmeprüfung vor Ort oder nach Wartungsarbeiten gemäß den Normen der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) 60034-1 oder IEEE 62.2 unter Verwendung von Geräten wie unserem CPC 100 mit CP TD12/15 und dem optionalen CP CR600 durchgeführt.

Messung des Gleichstrom-Wicklungswiderstands (µΩ), Messung des Kontaktwiderstands

Gleichstrom-Wicklungs- und Kontaktwiderstandsmessungen sind Offline-Messungen zur Überprüfung der Unversehrtheit der Kupferleiter von Ständer und Rotor. Durch das Einspeisen eines stabilen Gleichstroms lassen sich schlechte Verbindungen, korrodierte Muffen oder gebrochene Litzen erkennen, die zu lokaler Überhitzung führen können. Diese hochpräzise Prüfung gewährleistet die elektrische Durchgängigkeit und beugt Isolationsfehlern vor. Diese Messungen werden mit Hochstromeinspeisungen unter Verwendung von Geräten wie unserem CPC 100 während der Erstinbetriebnahme (SAT) oder der Wartung gemäß der Norm IEC 60034-1 durchgeführt.

Messung der Polimpedanz

Die Polimpedanzmessung ist ein Offline-Wechselstrom-Diagnoseverfahren zur Erkennung von Windungsschlüssen in Rotorwicklungen. Dabei wird eine Impedanzasymmetrie festgestellt, indem eine Wechselspannung an den Rotor angelegt und der Strom sowie der Spannungsabfall an jedem Pol gemessen werden. Eine niedrigere Impedanz deutet auf kurzgeschlossene Windungen hin, die zu thermischen Problemen und/oder magnetischen Ungleichgewichten führen können. Die Messung wird im Rahmen von Generalüberholungen durchgeführt; unser CPC 100-Gerät eignet sich ideal für eine stabile Wechselstromversorgung und die automatisierte Datenerfassung. 

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Wir stellen Asset Manager:innen und Wartungstechniker:innen die Diagnosedaten zur Verfügung, die sie benötigen, um den Zustand ihrer Maschinen zu bewerten, Risiken zu managen und eine langfristige Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Ressourcen

Mehr erfahren

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Anwendungsfelder

Zuverlässigkeit in unterschiedlichen Umgebungen

Unsere Offline-Systeme für Prüfungen und Online-Systeme für Monitoring sind darauf ausgelegt, die zustandsorientierte Wartung und den zuverlässigen Betrieb von Motoren und Generatoren in unterschiedlichen Betriebsumgebungen zu unterstützen.

Verwandte Produkte

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Einblicke

Verwandte Videos

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Video

3:17

Basics of Rotating Machine Testing #1 | DC Insulation Resistance & Polarization Index Measurement
1. Juni 2026
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2:25

Basics of Rotating Machine Testing #2 | Capacitance & DF/PF (Tan Delta) Measurement
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Basics of Rotating Machine Testing #3 | Voltage Withstand (Overvoltage/Hi Pot) Measurement
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Basics of Rotating Machine Testing #4 | Partial Discharge (PD) Measurement
1. Juni 2026
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Basics of Rotating Machine Testing #5 | Stator Core Low Energy (EL CID) Test
1. Juni 2026
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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Sie finden nicht, wonach Sie suchen? 

Was ist das Hauptziel der Durchführung elektrischer Prüfungen an rotierenden elektrischen Maschinen?

Erkennung von Isolationsverschleiß und mechanischen Anomalien bei rotierenden Maschinen, bevor diese zu einem katastrophalen Ausfall führen. Dadurch wird die Wartung von einer reaktiven Herangehensweise (Behebung von Schäden) zu einer vorausschauenden Herangehensweise (Behebung von Mängeln) umgestellt.

Welche Risiken bestehen, wenn man diese Prüfungen ignoriert?

Ungeplante Ausfallzeiten, hohe Reparaturkosten (das Neuwickeln eines defekten Motors ist weitaus teurer als dessen Reinigung) und erhebliche Risiken der Sicherheit, wie beispielsweise Lichtbogenbildung oder Brände, die durch einen Isolationsdurchschlag verursacht werden.

Wie wirkt sich die Prüfung auf die Gesamtbetriebskosten (TCO) aus?

Es verlängert die Lebensdauer einer Maschine. Durch die Fehlerdiagnose und das Monitoring von Trends können Sie kleinere Instandhaltungsmaßnahmen wie Reinigung, Reparatur oder Austausch bestimmter Teile durchführen. Dadurch wird verhindert, dass die Maschine zu einem ungeplanten Zeitpunkt komplett und kostspielig ersetzt werden muss.

Was ist der Unterschied zwischen „Offline“- und „Online“-Prüfungen?

Der Unterschied zwischen diesen beiden Prüfungen besteht darin, dass:

  • Offline-Prüfungen werden bei stillstehender Maschine durchgeführt (z. B. Messung des Isolationswiderstands, der Messung des Verlustfaktors usw.). Offline-Prüfungen dienen hauptsächlich der eingehenden Diagnose.
  • Online-Prüfungen werden bei laufendem Betrieb der Maschine durchgeführt (z. B. Monitoring von Teilentladungen). Online-Prüfungen und -Monitoring dienen hauptsächlich dazu, die „realen“ Betriebsbelastungen zu erfassen.
     
Welche wesentlichen elektrischen Offline-Prüfungen sollte ich an einer rotierenden Maschine durchführen?

Es gibt eine Vielzahl von elektrischen Prüfungen, die Sie an rotierenden Maschinen durchführen können. Zu den wichtigsten zählen die folgenden Offline-Prüfungen zur Bewertung des Zustands der Ständerwicklungen und der Isolierung Ihrer Maschine:

  • Gleichstrom-Isolationswiderstand (IR) & Polarisationsindex (PI) – Diese kombinierten Prüfungen ermöglichen Ihnen eine schnelle Überprüfung der Unversehrtheit der Ständerwicklung. Sie erkennen allgemeine Probleme sofort und zeigen eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Oberflächenfeuchtigkeit und Verunreinigungen.
  • Verlustfaktor (Tan Delta) / Leistungsfaktor-Prüfung – Diese Prüfung ist ein quantitativer Indikator für den Zustand der Isolierung, der eine Verschlechterung früh genug erkennt, um kostspielige Ausfälle elektrischer Anlagen zu verhindern.
  • Stehspannungs-, Überspannungs- oder HiPot-Prüfung – Diese Prüfung bewertet die Durchschlagfestigkeit der Isolation, um sicherzustellen, dass sie Spannungsbelastungen über den normalen Betriebswerten standhält, ohne zu versagen.
  • Teilentladungsmessung (TE-Messung) – Die TE-Messung ist die fortschrittlichste und aussagekräftigste der vier Prüfungen. Sie erkennt winzige elektrische Funken, die im Inneren der Isolierung und an deren Oberfläche auftreten und diese im Laufe der Zeit beschädigen können. 
     
Warum sind „Trenddaten“ wichtiger als das Ergebnis einer einzelnen Prüfung?

Ein einzelner „Durchlauf“ kann lediglich bestätigen, ob eine Maschine heute sicher ist. Die langfristige Erfassung von Daten (Trendanalyse) zeigt die Verschleißrate auf und ermöglicht es den Ingenieuren, vorherzusagen, wann eine Maschine ein hohes Risiko erreichen wird.

Warum sollte ich ein kontinuierliches Monitoring der Teilentladungen (TE) für meine rotierenden Maschinen in Betracht ziehen?

Während eine herkömmliche Offline-Teilentladungsmessung nur eine Momentaufnahme liefert, ermöglicht das Teilentladungsmonitoring die Messung der Teilentladungsaktivität unter verschiedenen Betriebsbedingungen und bietet so einen kontinuierlichen Überblick über das Verhalten einer Maschine während ihrer gesamten Lebensdauer. Vordefinierte System-Schwellenwerte lösen eine Benachrichtigung aus, wenn eine Situation einer Bewertung unterzogen werden muss, sodass Sie eine zustandsorientierte Wartung planen können, die Ausfälle verhindert und die Lebensdauer der Maschine verlängert.

Mit welchen Prüfungen kann ich die mechanische und magnetische Integrität eines Ständerkerns sowie die Rotor einer rotierenden Maschine bewerten?

Neben den üblichen elektrischen Prüfungen und dem Monitoring zur Bewertung des Isolationszustands der Ständerwicklungen ist es ebenfalls wichtig, die folgenden Prüfungen durchzuführen, da diese die mechanische und magnetische Integrität des Ständerkerns sowie den Rotor der rotierenden Maschine überprüfen:

  • EL CID-Prüfung (Low Energy) des Ständerkerns – Hierbei handelt es sich um eine spezielle Prüfung, die bei größeren Wartungsarbeiten durchgeführt wird, um Hotspots im Ständerkern zu erkennen.
  • Sweep-Frequenzganganalyse (SFRA) – Diese Prüfung wird hauptsächlich an Rotoren oder kleineren Motoren durchgeführt, um versteckte strukturelle Schäden während einer Generalüberholung oder nach der Produktion zu identifizieren. Es handelt sich um eine empfindliche Messung zur Erkennung von Kurzschlüssen zwischen den Wicklungswindungen. Bleiben diese unentdeckt, können sie sich verschlimmern und zu schweren Maschinenausfällen und kostspieligen Ausfallzeiten führen.
     

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