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CPX 200 – Ein Gerät. Unendliche Möglichkeiten.

November 18, 2025

Teil 1: Wie sich aus einem bescheidenen Prüfgerät ein stolzes Ökosystem entwickelt hat.

Nach einem faszinierenden Entwicklungsprozess freuen wir uns, Ihnen unser multifunktionales Primärprüfgerät der nächsten Generation vorstellen zu können: das CPX 200-Ökosystem, entstanden aus der Kombination exzellenter Hardware mit professioneller Software und einem Cloud-System für eine optimierte Datenverwaltung. Das Ökosystem besteht aus den CPX 200-Hardware-Elementen, der Systemkomponente HVX10, der PC-Software CPXpert und der cloudbasierten Plattform CORTEX Grid.

Diese universelle Lösung für das Prüfen von Leistungstransformatoren, Messwandlern und Schaltanlagen sucht in puncto Transportfähigkeit, intelligenten Funktionen und Leistungsfähigkeit auf dem aktuellen Markt ihresgleichen. Dies bildet die Grundlage für schnellere Prüfaufbauten, sichereres Prüfen und verwertbare Erkenntnisse, die Dienstleister:innen und Energieversorgern helfen, Zeit zu sparen, Risiken zu minimieren und bessere Entscheidungen zu treffen.

Wie alles begann …

Wer in der Branche tätig ist, weiß um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen – von der notwendigen Erneuerung der alternden elektrischen Infrastruktur über die stärkere Integration erneuerbarer Energien und die wachsende Dezentralisierung bis hin zur Notwendigkeit, in Zeiten, in denen immer mehr Fachkräfte in den Ruhestand gehen und neue Fachkräfte schwer zu finden sind, dafür zu sorgen, dass wertvolles Wissen nicht verloren geht. Alle diese Entwicklungen unterstreichen, wie wichtig es ist, die langfristige Funktionsfähigkeit und Stabilität unserer Energiesysteme sicherzustellen. Wir haben uns daher gefragt: „Welchen Beitrag können wir dazu leisten, die Energieversorgung der Zukunft sicherzustellen?“

Zunächst haben wir unter der Leitung von Produktmanager Michael Rädler und Projektleiter Reinhard Gaurig sieben Expert:innen aus verschiedenen Teams zusammengebracht und sie in einem „Crazy Ideas Workshop“ gebeten, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Ergebnis war eine bunte Vielfalt fantastischer Ideen. In den sich daran anschließenden Stunden der Konzentration, Analyse und konzeptionellen Planung wurden verschiedene Hardware-Varianten entwickelt, die von einfach bis komplex reichten. Diese bildeten die Basis für die große Frage: „Was genau brauchen unsere Kund:innen?“ 

Auf dem Weg zur perfekten Kombination

Ein berühmtes Zitat des Wirtschaftswissenschaftlers Theodore Levitt lautet, frei übersetzt: „Die Leute wollen keinen Bohrer kaufen, sie wollen ein Loch in der Wand.“ Damit meint er, dass Kund:innen Produkte nicht um ihrer selbst willen kaufen, sondern um Probleme zu lösen. Mit diesem Motto im Kopf haben wir uns an die Entwicklung unserer neuen Lösung gemacht. Dabei haben wir von der Fülle nützlicher Erkenntnisse profitiert, die wir mit unserem multifunktionalen Pioniergerät CPC 100 gesammelt haben. Eine weitere wertvolle Inspiration war das Feedback unserer Kund:innen, das wir über unseren Technischen Support, unsere Vertriebskanäle und die Schulungskurse der OMICRON Academy zusammentragen konnten. Unser Fachwissen und unsere Analysedaten bildeten die Grundlage für die Entwicklung eines neuen multifunktionalen Prüfgeräts, das bestens für die zukünftige Dynamik und Komplexität des Marktes gerüstet ist. Die größte Herausforderung bestand darin, zwischen den Bereichen zu unterscheiden, in denen eine einfache Verbesserung reichen würde, und den Bereichen, die vollkommen neue Lösungen erforderten.  

Die Grenzen der Machbarkeit

„Wenn es nach den Gesetzen der Aerodynamik geht, kann eine Hummel eigentlich gar nicht fliegen. Da sie das aber nicht weiß, fliegt sie trotzdem.“ So unterhaltsam dieser Fakt ist, so zeigt er doch auch, dass es mit neuen, innovativen Lösungen möglich sein kann, Grenzen zu überwinden. Bei der Entwicklung des CPX 200 sind wir auf zahlreiche Grenzen gestoßen – aber wir haben die größten Hindernisse „einfach“ gemeistert. Wie haben wir es beispielsweise geschafft, 1000 Ampere zu erzeugen, ohne einen internen Transformator zu haben? Transformatoren reagieren langsam, sie sind schwer und sie sind alles andere als ressourcenschonend, denn für ihre Herstellung wird Kupfer benötigt. Und dennoch sind sie heutzutage immer noch state of the art. Wir haben eine intelligente Alternative gefunden: Leistungselektronik. Mit dieser Idee haben wir uns zwar auf unbekanntes Terrain gewagt, konnten so aber an unserer Vision festhalten.

Unser Ehrgeiz war unser Antrieb – und er wurde durch neue Vorteile für unsere Kund:innen belohnt: geringeres Gewicht, Zukunftsorientiertheit und völlig neue Prüfmethoden. Ein weiteres Beispiel ist der Transformator der Systemkomponente HVX10. Bis dessen Funktion, Design und Zukunftsfähigkeit unseren Anforderungen entsprach, brauchte es 150 Prototypen. Wann ist die Forschungsphase abgeschlossen? Nach 50 Prototypen? Nach 100 Prototypen? Wir hätten uns jederzeit mit dem Erreichten zufrieden geben können. Stattdessen haben wir weitergemacht – bis die Ergebnisse unseren Ansprüchen genügten. Wir haben immer wieder die Grenzen des Machbaren verschoben, aber letztendlich haben sich unser Know-how, das große Vertrauen, das uns das Management entgegengebracht hat, und unser unerschütterlicher Wille, einfach weiterzumachen, ausgezahlt.

Erfahren Sie mehr über CPX 200 und sein Ökosystem

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