In dieser Folge sprechen wir mit Jere Polojärvi, Vertriebs- und Anwendungsingenieur bei OMICRON in Finnland. Jere verfügt über mehrjährige Erfahrung im Bau neuer und in der Modernisierung älterer Umspannwerke. Bevor er zu OMICRON kam, arbeitete er als Inbetriebnahmeingenieur für Elektroinstallationsunternehmen mit verschiedenen Umspannwerkskomponenten. Jere berichtet von seinen Erfahrungen im Umgang mit den Herausforderungen, die sich durch die sich ständig weiterentwickelnden Stromnetze und Umspannwerkskomponenten in seiner Region ergeben.

Jere erläutert, wie wichtig kontinuierliche Weiterbildung, offene Kommunikation und detaillierte Dokumentation sind, damit Umspannwerksingenieure in sich weiterentwickelnden Stromnetzen effektiv arbeiten können. Er beschreibt, wie entscheidend die Dokumentation mit dem „roten Stift“ ist, um Änderungen an den ursprünglichen Entwürfen der Umspannwerke zu identifizieren. Außerdem betont er die Bedeutung eines aktiven Feedback-Austauschs zwischen Umspannwerksingenieuren, Auftragnehmern und Betriebsmittelherstellern, um die tatsächlichen Erfahrungen vor Ort zu berücksichtigen.

Abschließend ermutigt Jere Umspannwerksingenieure, proaktiv zu handeln, Fragen zu stellen und ein Netzwerk mit Kollegen aufzubauen, um auf dem Laufenden zu bleiben und aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um ihre Arbeit zu verbessern.

„Es wird zwangsläufig zu einigen Änderungen oder Korrekturen an bestehenden Plänen kommen, und es liegt in der Verantwortung jedes Ingenieurs, diese Änderungen klar zu dokumentieren.“

Jere Polojärvi

Vertriebsingenieur, OMICRON

„PD-Prüfung – Auf jeden Fall machen! Das wäre mein Rat an alle Kunden da draußen“

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