Sichere Zeitmessungen an Leistungsschaltern mit beidseitiger Erdung
13. August 2026
Für eine effiziente Verwaltung rotierender elektrischer Maschinen ist es in der heutigen Zeit wichtig, ein gutes Gleichgewicht zwischen der Zuverlässigkeit des Maschinenparks und Budgetzwängen zu finden. Mit zunehmender Alterung von Industriemotoren und Leistungsgeneratoren wird es immer schwieriger, den Zustand dieser Betriebsmittel auf lange Sicht aufrechtzuerhalten – und der anhaltende Fachkräftemangel tut sein Übriges.
Da Hochspannungsgeneratoren und Mittelspannungsmotoren für die kritische Infrastruktur und Produktion unerlässlich sind, gehen unerwartete Ausfallzeiten richtig ins Geld. Als kostengünstigster Weg, diese Risiken in den Griff zu bekommen, gilt der Umstieg von der reaktiven auf die zustandsorientierte Wartung.
Wichtige Teile rotierender Maschinen unterliegen einem natürlichen Verschleiß durch betriebsbedingte Belastungen. Wer sich ein vollständiges Bild des Zustands eines Betriebsmittels verschaffen möchte, benötigt spezialisierte elektrische Prüfungen, mit denen diese Bereiche untersucht werden können, ohne dass das Betriebsmittel komplett auseinandergenommen werden muss.
Die Untersuchung dieser spezifischen Komponenten ermöglicht eine zuverlässige Bewertung des Zustands der Maschine, sie generiert eine solide Datenbasis zur Rechtfertigung des Wartungsbudgets und sie schafft die Voraussetzungen für die Planung von vorbeugenden Eingriffen zur Vermeidung ungeplanter Ausfälle.
Es findet eine Bewertung der Isolation statt. Diese ist häufig die anfälligste Komponente und für Standardsensoren selten zugänglich.
Zur Vermeidung einer örtlichen Überhitzung wird geprüft, ob es Defekte in der Zwischenlagenisolation gibt.
Es wird nach elektromechanischen Defekten und Integritätsproblemen gesucht, die zu einem Ausfall führen können.