Strukturierte Nachweise für Audits

Audits erfordern eine lückenlose und nachvollziehbare Dokumentation – vom Betriebsmittelbestand über den Konfigurationsstand und die Instandhaltungsintervalle bis hin zu Prüfnachweisen. In der Praxis sind diese Informationen jedoch häufig auf Tabellen, Dateifreigaben und Übergaben zwischen Dienstleistern verteilt.

Unsere Lösung führt Informationen zu Primär- und Sekundärbetriebsmitteln, Prüfungen, Instandhaltungsereignissen und Firmwareständen in einer strukturierten Betriebsmittelhistorie zusammen. Übersichten und Berichte unterstützen Engineering- und Compliance-Teams dabei, jederzeit auf konsistente und auditfähige Informationen zuzugreifen. Arbeitsaufträge und Kosten verbleiben dabei in Ihrem EAM-System.

Herausforderungen

Compliance über den gesamten Lebenszyklus sicherstellen

Die größte Herausforderung besteht darin, über Jahre hinweg konsistente, nachvollziehbare und prüffähige Nachweise über Teams, Dienstleister und Standorte hinweg bereitzustellen, insbesondere in modernen Stromnetzen, in denen Systeme, Prozesse und Standards häufig nicht vollständig aufeinander abgestimmt sind.

Verteilte Prüfnachweise über verschiedene Systeme hinweg

Prüfnachweise für Primär- und Sekundärbetriebsmittel sind häufig auf E-Mails, Tabellen, Herstellerwerkzeuge und lokale Dateispeicher verteilt. Teams verbringen dadurch mehr Zeit damit, nachzuweisen, welche Arbeiten durchgeführt wurden, als die Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu verbessern. Gleichzeitig erschweren fehlende Kontextinformationen, etwa wer, wann, was und warum durchgeführt hat, sowie uneinheitliche Daten eine belastbare und auditfähige Dokumentation.

Auditanforderungen sicher erfüllen

Auditfragen sind oft einfach: Welche Version der Einstellungen wurde freigegeben und welche tatsächlich angewendet? Welche Firmware ist installiert? Bei welchen Betriebsmitteln wurde das Instandhaltungsintervall überschritten?

Sind Konfigurations- und Instandhaltungshistorie nicht durchgängig dokumentiert und verwaltet, lassen sich diese Fragen nur durch eine aufwendige manuelle Rekonstruktion beantworten.

Verschiedene regulatorische Rahmenbedingungen

Je nach Region gelten unterschiedliche regulatorische Vorgaben und Standards – beispielsweise IEC 62443 (Cybersicherheitsstandard für industrielle Automatisierungs- und Steuerungssysteme), NIS2 (EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit) oder NERC CIP (North American Electric Reliability Corporation – Critical Infrastructure Protection), einschließlich PRC-005 für die Instandhaltung von Schutzsystemen.

Der eigentliche Aufwand entsteht jedoch dann, wenn die Berichterstattung zu einem manuellen Projekt wird und die Auditfähigkeit von einzelnen Personen abhängt, anstatt durch standardisierte und wiederholbare Prozesse sichergestellt zu werden.

Eingeschränkte Analysemöglichkeiten für Betriebsmittel

Ohne strukturierte und zentral verfügbare Daten beschränken sich Auswertungen häufig auf statische Berichte anstatt auf fundierte Analysen. Dadurch können Teams Trends nur eingeschränkt erkennen, frühe Anzeichen von Alterungsprozessen übersehen und die Leistungsfähigkeit vergleichbarer Betriebsmittel nicht systematisch miteinander vergleichen.

Die Folge sind reaktive Instandhaltungsstrategien anstelle fundierter, datenbasierter Entscheidungen.

Uneinheitliche Dokumentation und Berichterstattung

Unterschiedliche Teams und Dienstleister dokumentieren Prüfergebnisse häufig in verschiedenen Formaten und Werkzeugen, beispielsweise in PDF-Dateien oder isolierten Dateien. Dadurch sind Informationen nur schwer auffindbar, langfristig nutzbar und wiederverwendbar.

Diese fehlende Standardisierung schränkt die Transparenz über Betriebsmittelstammdaten und die Instandhaltungshistorie ein und erschwert fundierte Auswertungen sowie eine konsistente Nachweisführung.

Unternehmensführung und Compliance

Auditfähige Nachweise als Teil des Workflows

Für Compliance und Betriebsmittel-Governance entstehen nachvollziehbare und prüffähige Nachweise direkt während der Durchführung von Instandhaltungs- und Prüfprozessen. Unsere Lösung stellt übersichtliche Dashboards und Exportfunktionen bereit, mit denen sich der Dokumentationsstand und die Abdeckung schnell überprüfen lassen.

Die fünf Punkte der Auditierung

  • Kriterien: vorgeschriebene Wartungsintervalle, Konfigurationsrichtlinien, Anforderungen an Nachweise
  • Zustand: Was ist derzeit installiert und welche Wartungsmaßnahmen wurden tatsächlich durchgeführt?
  • Ursache: Warum sind Lücken entstanden (fehlende Metadaten, versäumte Intervalle, nicht verwaltete Revisionen)?
  • Folge: Risiko, Ausfallrisiko, Auditbefunde, Kosten für Abhilfemaßnahmen
  • Korrekturmaßnahmen: dokumentierte Folgemaßnahmen, Verantwortliche und Nachweis der Erledigung

Daten und Report

Konsistente Daten. Jederzeit auditfähig.

Der zentrale Zugriff auf die Betriebsmittelhistorie ermöglicht es Teams, Ergebnisse nachzuvollziehen, standardisierte Berichte zu erstellen und jederzeit transparent zu dokumentieren, welche Maßnahmen durchgeführt wurden, wann sie erfolgt sind und unter welchem Konfigurationsstand.

Dadurch steigt die Datenqualität, der manuelle Aufwand wird reduziert und Compliance-Dokumentationen bleiben zuverlässig, vollständig und jederzeit verfügbar. Berichte, Dashboards und exportierbare Nachweispakete unterstützen interne Reviews und die Vorbereitung von Audits, ganz ohne aufwendige manuelle Rekonstruktion.

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ADMO mit InSight ist die ideale Lösung, wenn Sie eine standardisierte und nachvollziehbare Dokumentation für IEDs und Sekundärbetriebsmittel benötigen.

  • Auditfähige Dokumentation
    Eine konsistente und nachvollziehbare Nachweiskette für interne Kontrollen und Audits.
  • Nachvollziehbarkeit von Konfigurationen und Änderungen
    Lückenlose Historie von Einstellungsständen (freigegeben, angewendet und verifiziert) sowie Transparenz über den Firmware-Stand jedes Geräts.
  • Durchgängige Nachweise über Teams und Dienstleister hinweg
    Eine zentral verwaltete Geräthistorie für Dokumente und Prüfergebnisse aus Tabellen, PDF-Dokumenten und Berichten externer Dienstleister.
  • Nachvollziehbare Übergaben und Folgemaßnahmen
    Strukturierte Review-Workflows und die lückenlose Nachverfolgung von Korrekturmaßnahmen stellen sicher, dass offene Punkte bei Übergaben zwischen Teams nicht verloren gehen.

CORTEX Grid ist die ideale Lösung, wenn Sie fundierte Zustandsbewertungen für Primärbetriebsmittel und datenbasierte Entscheidungen treffen möchten.

  • Gerätübergreifende Analysen statt statischer Berichte
    Vergleichen Sie Betriebsmittel über verschiedene Standorte, Betriebsmitteltypen und Anlagenbestände hinweg.
  • Trendanalyse und Benchmarking
    Erkennen Sie Entwicklungen im Zeitverlauf und vergleichen Sie die Leistungsfähigkeit ähnlicher Geräte.
  • Priorisierung auf Bestandsebene
    Identifizieren Sie Ausreißer, frühzeitige Warnsignale und erkennen Sie, bei welchen Geräten der größte Handlungsbedarf besteht.
  • Datenbasierte Instandhaltungsstrategie
    Unterstützen Sie risikobasierte Planung und Performanceanalysen auf Grundlage einer konsistenten Historie von Zustands- und Prüfdaten.
  • CORTEX Grid umfasst die standardisierte Nachweis- und Datenbasis und erweitert diese um betriebsmittelübergreifende Analysen, Priorisierung und fundierte Entscheidungsunterstützung.
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Anwendungsfelder

Wo diese Anwendung zum Einsatz kommt

Der Bereich „Compliance & Reporting“ unterstützt verschiedene Branchen dabei, die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes zu gewährleisten. Dieser Überblick gibt Ihnen einen Einblick, in welchen Bereichen diese Anwendung typischerweise zum Einsatz kommt.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Sie finden nicht, wonach Sie suchen? 

Wie ergänzen Compliance- und Reporting-Lösungen bestehende Systeme, beispielsweise für das Arbeitsauftragsmanagement?

Compliance- und Reporting-Lösungen schaffen Transparenz über Betriebsmittel- und Prüfdaten und ermöglichen deren strukturierte Auswertung. Unterschiedliche Informationen werden in einem gemeinsamen Kontext zusammengeführt und bedarfsgerecht aufbereitet. So entstehen neue Erkenntnisse, die fundierte, datenbasierte Entscheidungen unterstützen und den Mehrwert bestehender Systeme gezielt erweitern.

Wie verbessern Compliance- und Reporting-Lösungen die Berichterstattung?

Compliance- und Reporting-Lösungen führen Betriebsmittel- und Prüfdaten in einer zentralen Datenbasis zusammen und schaffen die Grundlage für eine einheitliche Berichterstattung. Berichte können automatisch in standardisierten Formaten erstellt werden. Dadurch wird der manuelle Aufwand reduziert und eine konsistente, auditfähige Dokumentation über Projekte, Teams und Standorte hinweg sichergestellt.

Lassen sich Berichte über Teams und Standorte hinweg standardisieren?

Ja. Die Standardisierung beginnt bereits bei der Erfassung und Strukturierung der Daten – durch einheitliche Betriebsmittelkennungen, verpflichtende Metadaten und eine zentral verwaltete Datenbasis. Darauf aufbauend sorgen standardisierte Berichtsstrukturen, Dashboards und Exportfunktionen für eine konsistente Berichterstattung.

So werden Ergebnisse über Betriebsmittel, Projekte und Standorte hinweg vergleichbar und gleichzeitig die Einhaltung von Compliance-Anforderungen unterstützt.

Welche Nachweise und Berichte können für Audits und interne Kontrollen erstellt werden?

Typische Auswertungen und Nachweise umfassen den Status von Instandhaltungsintervallen je Betriebsmittel und Standort (letzte Durchführung und nächster Fälligkeitstermin), die Historie von Einstellungsständen (freigegeben, angewendet und, sofern vorhanden, verifiziert) sowie Übersichten zum Firmware-Stand einzelner Betriebsmittel oder Betriebsmittelgruppen.

Darüber hinaus können exportierbare Auditpakete erstellt werden, die Prüfnachweise, relevante Metadaten und den zugehörigen Kontext in einer strukturierten Dokumentation für Audits und interne Reviews zusammenführen.

Können Berichte Daten aus mehreren Betriebsmitteln und Prüfungen enthalten?

Ja. Die Compliance- und Reporting-Lösungen unterstützen betriebsmittelübergreifende Berichte, indem Daten aus unterschiedlichen Prüfungen, Betriebsmitteln und Zeiträumen in einer gemeinsamen Auswertung zusammengeführt werden. Dadurch lassen sich umfassende Analysen erstellen und eine transparente Dokumentation sowohl auf Ebene einzelner Betriebsmittel als auch des gesamten Betriebsmittelbestands bereitstellen.

Wie lassen sich Fehler und Inkonsistenzen in der Berichterstattung reduzieren?

Fehler und Inkonsistenzen lassen sich deutlich reduzieren, indem die manuelle Zusammenführung von Daten minimiert und Informationen strukturiert erfasst werden, beispielsweise durch einheitliche Betriebsmittelkennungen, verpflichtende Metadaten und zentral verwaltete Datenbestände. Standardisierte Berichtsstrukturen und wiederholbare Workflows vermeiden Übertragungsfehler und sorgen für eine konsistente Berichterstattung über Teams, Projekte und Standorte hinweg.

Müssen ADMO und CORTEX Grid zusammen eingesetzt werden?

Nicht unbedingt. Wenn Ihr Schwerpunkt auf einer auditfähigen Dokumentation und einer nachvollziehbaren Betriebsmittelhistorie liegt, ist ADMO mit InSight die richtige Lösung.

Wenn Sie darüber hinaus betriebsmittelübergreifende Analysen, Priorisierungen auf Bestandsebene sowie fundierte Zustandsbewertungen auf Basis einer standardisierten und nachvollziehbaren Datenbasis benötigen, ergänzt CORTEX Grid diese Funktionen optimal.

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