Teilentladungsanalyse an rotierenden Maschinen

Teilentladungen (TE) treten in der Statorisolierung von Motoren und Generatoren überall dort auf, wo die Beanspruchung durch das elektrische Feld die elektrische Spannungsfestigkeit übersteigt. Im Vergleich zu anderen Isolationsprüfungen ermöglicht die Teilentladungsmessung, lokale Schwachstellen der Isolierung zerstörungsfrei zu identifizieren.

Die TE-Messung nach IEC 60034-27 an Motoren und Generatoren kann entweder online während des normalen Betriebs oder offline mit separater Spannungsquelle erfolgen.

Generell kann festgestellt werden, dass in der Isolation von Statorwicklungen immer gleichzeitig mehrere verschiedene TE-Quellen vorhanden und aktiv sind. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen TE-Messung in den Wicklungen liegt daher in der Separation der gleichzeitig vorhandenen TE-Quellen und der Unterscheidung zwischen schädlichen und normalen TE-Ereignissen sowie externen Störsignalen. Letztere sind in industriellen Umgebungen unvermeidbar und immer mehr oder weniger stark vorhandenen.

Am besten wird eine synchrone, mehr-kanalige TE-Messung verwendet, um innere TE-Quellen von Rauschsignalen zu trennen. Verschiedene TE-Quellen können in der Statorwicklung unterschieden werden.

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